| Wie
sieht der Entscheidungsprozess aus?
Beteiligungsmöglichkeiten bei der Planung im Sanierungsgebiet
Was ist bislang geschehen?
Und wie geht es weiter?
Wie kann ich mich am Planungsprozess beteiligen?
Was ist bislang geschehen?
- Aufstellungsbeschluss „Vorbereitende Untersuchung“
Nachdem die Deputation für Bau im April 2000 den Beschluss über
den Beginn der vorbereitenden Untersuchungen für das Gebiet um
die Waller Heerstraße fasste, analysierte das Amt für Stadtplanung
und Bauordnung das Gebiet, stellte die Missstände dar und zeigte
Chancen und Wege zur Verbesserung der Lebensbedingungen auf (Abschlussbericht).
- Zustimmung der Deputation für Bau zur förmlichen
Festlegung
Die Deputation für Bau stimmte auf ihrer Sitzung am 17.10.2002
einem Ortsgesetz über die förmliche Festlegung eines Sanierungsgebiets
„Waller Heerstraße“ zu, das auf der Grundlage des
Abschlussberichts erarbeitet wurde.
- Zustimmung der Stadtbürgerschaft zur förmlichen
Festlegung (Festlegungsbeschluss)
Die Stadtbürgerschaft beschloss im Dezember 2002 das Ortsgesetz
über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebiets "Waller
Heerstraße", das auf der Grundlage des Abschlussberichts
erarbeitet wurde. In diesem Ortsgesetz ist lediglich die Abgrenzung
des Gebiets formuliert sowie das allgemeine Ziel, nämlich die Verbesserung
der Lebensbedingungen und die Stärkung seiner Funktions- und Entwicklungsfähigkeit.
- Beteiligungsverfahren
Zuvor wurden auf einer Bürgerversammlung und auf Sitzungen des
Stadtteilbeirats und des Sanierungsausschusses die möglichen Ziele
für das Sanierungsgebiet vorgestellt und erörtert.
- Auf der Beiratssitzung am 26. März 2003 wurden
die Planungen zum Sanierungsbereich 1 der Öffentlichkeit vom Amt
für Straßen und Verkehr und vom Amt für Stadtplanung
und Bauordnung vorgestellt.
- Auf einer Einwohnerversammlung am 02. Juli 2003 wurden
im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung die allgemeinen
Ziele und Zwecke der Planungen zum Bebauungsplan 1923 für ein Gebiet
um das Waldau-Theater von der zuständigen Stadtplanerin dargestellt
und erläutert.
- Vom 25. August bis zum 21. September 2003 fand das
vom Senator für Bau, Umwelt und Verkehr in Zusammenarbeit mit der
Universität Bremen organisierte Online-Forum zum Bebauungsplan
1923 aber auch zu anderen Bereichen statt, das von Waller Bürgerinnen
und Bürgern moderiert wurde. Die abgegebenen Beiträge und
Anregungen wurden dem Beirat Walle und dem Sanierungsausschuss in zusammengefasster
Form übermittelt.

Und wie geht es weiter?
- Beteiligung am Planungsprozess
Die weiteren Ziele und notwendigen Maßnahmen für die einzelnen
Bereiche werden gemeinsam mit den betroffenen Bürgern und Bürgerinnen,
dem Sanierungsausschuss bzw. dem Stadtteilbeirat und den zu beteiligenden
Ämtern und Behörden aufgestellt, erörtert, abgestimmt
und umgesetzt.
Zur Begleitung dieses Planungsprozesses tagt alle zwei Monate der Sanierungsausschuss,
der sich aus den Mitgliedern des Stadtteilbeirats zusammensetzt.
- Neue Bebauungspläne
Für einzelne Baublöcke sind neue Bebauungspläne aufzustellen,
die im Rahmen eines eigenständigen Beteiligungsverfahrens erarbeitet
werden. So werden z.B. die Entwürfe der Bebauungspläne im
Ortsamt sowie beim Senator für Bau, Umwelt und Verkehr vor Beschlussfassung
durch die Bürgerschaft öffentlich ausgelegt, um den Bürgerinnen
und Bürgern Gelegenheit für Anregungen und Bedenken zu geben.

Wie kann ich mich am Planungsprozess
beteiligen?
- Beteiligung im Einzelnen
Wie sich die Bürgerinnnen und Bürger am Sanierungsgeschehen
beteiligen können, hängt von der Art der Sanierungsmaßnahme
ab. Bei bestimmten Maßnahmen, die einzelne Bürgerinnen und
Bürger ganz direkt betreffen, wird eine fallbezogene Beteiligung
durchgeführt. Hier werden die betroffenen Bürgerinnnen und
Bürger zu Einwohnerversammlungen eingeladen, um gemeinsam mit dem
Sanierungsausschuss und den planenden Ämtern Konzepte zur Verbesserung
der Lebenssituation zu erarbeiten.

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